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Männer-Gesundheit

Erniedrigte Libido: Mythen und Wahrheit

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In der Gesellschaft bespricht man das Thema der sexuellen Beziehungen, Wünsche und Vergnügen nicht so oft und nicht so offen. Nicht alle sind bereit  über ihre erniedrigte Libido sogar mit den Freunden zu sprechen. So entstehen verschiedene Lügen und Irrtümer. Wenn die Leute Mythen über Sex und Libido hören, bekommen sie oft kein Vergnügen und glauben daran, dass sie nichts ändern können.

Welche Mythen über Libido sind am meisten verbreitet?

  1. Erniedrigte Libido zeugt von Anomalien.

Erniedrigte Libido bedeutet nicht, dass Sie anders sind. Sie brauchen sie nicht zu erhöhen. Die Forscher haben beweisen, dass sich die Libido im Laufe des Lebens ändern kann – sich erhöhen oder sinken.  Das Problem besteht darin, dass die erniedrigte Libido Ihnen persönlich nicht gefällt. Sie haben Lust auf Sex selten, aber physiologisch sind Sie dazu immer bereit. Dann ist alles in Ordnung!

  1. Erniedrigte Libido ist nur für die Frauen typisch.

Viele behaupten, dass die erniedrigte Libido nur für die Frauen typisch ist. Das ist nicht so. Die Forscher haben bewiesen: nur 40% der Frauen haben erniedrigte Libido.  Die Männer denken daran viel seltener, die erniedrigte Libido wurde nur bei 25% der Männer  gemerkt. Man muss auch nicht vergessen, dass für Libido Testosteron verantwortlich ist, dessen Niveau bei den Frauen niedriger ist, als bei den Männern.

Die Männer verbergen ihre erniedrigte Libido oft, sie wollen doch wie alle anderen bleiben. Man muss erwähnen, dass  die Libido mit Fraulichkeit oder Männlichkeit nicht verbunden. Wenn Ihre Libido ihnen nicht gefällt, dann wenden Sie sich an den Arzt. Das kann man korrigieren.

  1. Hormone sind an der erniedrigten Libido schuld.

Man muss sagen, dass hormonelle Störungen ziemlich oft vorkommen und den Geschlechtsverkehr beeinflussen. Aber an der erniedrigten Libido sind nicht nur die Hormone schuld. Auf die Libido können auch psychologische Probleme und viele Krankheiten wirken. Zum Beispiel, Stress, Depression, Arthritis und erhöhter Blutdruck sind auch an der erniedrigten Libido schuld.

Sogar nicht balancierte Ernährung und schädlichen Gewohnheiten können zur Dysbalance im sexuellen Leben führen. Probleme im Geschlechtsverkehr (Schmerzen, Unzufriedenheit) können auch die Libido erniedrigen.  Man muss Ursachen, die zur erniedrigten Libido geführt haben, herausfinden und verstehen. Dann muss man sie beseitigen.

  1. Erniedrigte Libido beeinflusst den Geschlechtsverkehr nicht.

Natürlich steht Sex nicht an der ersten Stelle in den Familienbeziehungen. Aber ohne Sex können die Familienbeziehungen nicht existieren.

Wenig Sex oder sogar kein Sex kann das Selbstwertgefühl der temperamentvollen Männer erniedrigen. Der Mensch kann sich auch allein und unnötig fühlen.

Wenn Sie Beziehungen bewahren wollen, berücksichtigen Sie auch die wünsche Ihres Partners/Ihrer Partnerin. Wenn auch Sie keine Lust auf Sex haben, versuchen Sie Ihren Geliebten/Ihre Geliebte zu befriedigen.

  1. Erniedrigte Libido kann man nicht ändern

Es gibt eine sehr verbreitete Meinung: Wenn der Mensch erniedrigte Libido hat, darf er keine sexuellen Beziehungen haben. Das ist aber ein Fehler. Das Problem kann man verschiedenerweise lösen, zum Beispiel:

  • Ändern Sie Ihre Lebensweise;
  • Wenden Sie sich an den Arzt;
  • Verzichten sie auf manche Medikamente;
  • Ginsengwurzel hilft bei der Stärkung der Lebenskräfte;
  • Balancierte Ernährung, Spaziergänge und Turnübungen erhöhen die Libido.

Aber der Grund aller Beziehungen ist der Dialog. Sprechen Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin über Ihre Probleme, experimentieren Sie, probieren Sie etwas Neues (Spielzeuge, neue Sexstellungen). Lernen Sie Ihren Körper fühlen und verstehen, sagen Sie dem Partner/der Partnerin über Ihre Wünsche – und Sie gewinnen beide!

  1. Emotionelle Beziehungen und Nähe sind wichtiger als Sex

Viele sind der Meinung, dass das Familienleben auch ohne Sex möglich ist, emotionelle Beziehungen und Vertrauen viel wichtiger sind. Das ist aber nicht so. Hoffentlich sind alle damit einverstanden, dass Sex sowohl für körperliche als auch für psychische Gesundheit wichtig ist.

Also, Erregung und sexuelle Wünsche sind wichtig für unsere Gesundheit. Der Sex kann in unser Leben neue Emotionen und Gefühle bringen und aus dem Alltag Fest machen.

Viele Fachkräfte im Bereich der sexuellen Beziehungen, Sexologen, empfehlen: Alle Probleme kann man im Bett lösen. Sexuelles Vergnügen und produktiver Geschlechtsverkehr helfen den Leuten sich zu entspannen.